Botanicals

Die Kräuter werden zur Herstellung des Gins vorbereitet
Die Gin Botanicals in der Übersicht
Der Duke Gin wird mit Hopfenblüten und Malz von Hand hergestellt
Wacholderbeeren sind die Basis bei der Herstellung von Gin

Ein edles Produkt fängt mit der Auswahl seiner Zutaten an. Als bio-zertifizierter Betrieb beziehen wir unsere Kräuter und Gewürze für die Gin Herstellung aus rein biologischem Anbau. Die vollmundigen Aromen unbehandelter Wacholderbeeren haben uns diese Wahl sehr leicht gemacht.

Bei einem Gin klassischer Bauart sollte die Wacholderbeere unbestrittener Hauptdarsteller bleiben. Handelt es sich jedoch auch um einen Gewürzbranntwein mit komplexem Aroma, kommen bei der Herstellung des THE DUKE Gins ergänzende, das Ergebnis verfeinernde Gewürze wie etwa Koriander, Zitronenschalen, Angelikawurzel, Lavendelblüten, Ingwerwurzel, Orangenblüten, Kubebenpfeffer und fünf weitere sog. „Drogen“ (oder „Botanicals“) hinzu. Als Abrundung und für den genuin bayerischen Einschlag sorgen Hopfenblüten und Malz. 13 ausgesuchte Kräuter und Gewürze sind es, welche diesen kraftvollen Gin ausmachen. Wenn dann zu späterer Stunde die Destillateure beisammen sitzen, die Wacholderbeeren frisch mahlen und die unbehandelten Zitronen von Hand schälen, erfüllt ein herrlich frisch-würziges Aroma die alte Brennerei und kündet von der nächsten Destillation.

»Daß sich das größte Werk vollende, genügt ein Geist für tausend Hände.« (Johann Wolfgang von Goethe)

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Mazeration & Destillation

Wir haben uns für das klassische Verfahren der Gin-Herstellung, mit vorangehender Mazeration und anschließender Destillation, entschieden. Die Intensität der mazerierten Aromen hat letztlich den Ausschlag dafür gegeben. Dabei werden die „Botanicals“ in einer Alkohol-Wasser-Mischung angesetzt und über Nacht ausgelaugt. Die feinwürzigen Aromen des Weizen-Roggen Ethanols tragen die Gewürze, halten sich aber diskret im Hintergrund.

 

Unsere kupferne Destille, von Hand gefertigt in einer alten Kupferschmiede, trägt den stolzen Namen Carl. Seit 2008 dient sie uns mit Eifer.
Bei der Destillation war es uns vor allem darum zu tun, die komplexen Aromen der Drogen zu bewahren, indem wir sie von der kupfernen Brennblase langsam und aromaschonend in den Kühler geleiten. Auch hierin haben wir uns ganz klassisch für die zweifache Destillation mit dem Raubrand-Feinbrand-Verfahren entschieden. Zuletzt sorgen zwei Filtrationen für die Reinheit und Weichheit des Destillats.

THE DUKE Botanicals in kleinen Flaschen
Wacholder wird in den kupfernen Kessel gekippt
spirituosen herstellung in deutschland
THE DUKE Destillateur mit Nosing Glas bei der Destillation
Magic von der THE DUKE Destillerie am Destilliergerät
Carl Kupferdestille
Destillation bei THE DUKE
"Carl" die kupferne Destille der THE DUKE Destillerie
Produktion

»Ein Trinkgefäß sobald es leer, macht keine recht Freude mehr.« (Wilhelm Busch)

Wenn Destillat und Wasser aufeinander treffen („Hochzeit“) ist der frisch vermählten Mischung erst mal Ruhe zu vergönnen. Nach einer 4-6 wöchigen Lagerzeit wird dann das Destillat in unserer Produktionsanlage abgefüllt, etikettiert und verpackt. Der Standort im Münchner Hinterhof stellte uns vor zahlreiche Herausforderungen. Dennoch haben wir uns auch zu den anfänglichen Gründungszeiten stetig weiterentwickelt.

Oft erinnern wir uns daran zurück wie wir jede Flasche mit Trichter von Hand abgefüllt haben, wie wir die Etiketten mittels Schablonen mühsam auf jede Flasche kleben mussten, an die vielen unfreiwilligen Sporteinlagen beim Schleppen hoch und runter in den Produktionskeller. Dann überkommt uns ein wohliger Schauer beim Gedanken an den technischen Fortschritt, welchen uns die letzten Jahre beschert haben. So sind Stück für Stück neue Maschinen hinzu gekommen um uns das Arbeiten ein wenig zu erleichtern. Vor inzwischen schon drei Jahren folgte dann mit dem Umzug der Destillerie nach Aschheim ein großer Schritt der Unternehmensgeschichte. Aber auch hier steht die Zeit nicht still und jedes Jahr passieren spannende Neuerungen.

Verkostung

Fachsimpelei rund um den The Duke Dry Gin
THE DUKE Nosingglas Gin Verkostung
Das Team der THE DUKE Destillerie hat Spaß beim Fotoshooting
THE DUKE Gründer Max und Mitarbeiter auf Holzbalken

„Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.“ (Oscar Wilde)

Da ist wohl etwas Wahres dran, Abstinenz ist auch nicht gerade unsere Stärke. Und dafür, dass dieses Hochgefühl bleibt, sorgen immer neue Drink-Kreationen einer pulsierenden Barlandschaft mit dem Tausendsassa Gin. Umso wichtiger war es, dass er unterschiedlichen Gaumengelüsten genügt.

Sowohl pur bei Zimmertemperatur, wie auch in der Mischung will der THE DUKE Gin den Genießer verführen. Als kraftstrotzendes Wacholderpaket lässt er sich in Mischungen nicht verstecken und behält immerzu seinen unverwechselbaren Charakter.

Daher macht er sich auch prächtig in der Königsklasse des Longdrinks, dem Gin & Tonic. Als frische Abrundung empfehlen wir lediglich die Zugabe einer Orangenzeste, die sich zu den diffizilen Orangenblüten des Gins hervorragend ergänzt.

Hier kannst Du weitere Gin Rezepte mit THE DUKE Gin entdecken.